Sommerfest im Heinrich-Dormann-Zentrum der AWO

Sehr geehrte Frau Knoppe, liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Heinrich-Dormann-Seniorenzentrums der Arbeiterwohlfahrt, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verehrte Gäste,

na, auch wenn für ein Sommerfest noch nicht ganz das perfekte Wetter herrscht: Hier im Heinrich-Dormann-Zentrum geht auf jeden Fall die Sonne auf! Ich freue mich sehr, dass ich mit Ihnen heute feiern darf! Wir feiern heute die gute Gemeinschaft, das hier die Bewohnerinnen und Bewohner ein sicheres und behagliches Zuhause haben, dass es diese Einrichtung gibt und vielleicht auch ein wenig den Sommer. Und Sie feiern den 100. Geburtstag Ihres Trägers, der AWO. Herzlichen Glückwunsch, liebe AWO, für eine tragende und gewichtige Rolle rund um Menschen und Menschlichkeit. Das zeigt sich am Heinrich-Dormann-Seniorenzentrum ja auch geradezu mustergültig. 

Sie bieten ja weit mehr als Pflege. Sie kümmern sich um, Sie sorgen fürMenschen! Und das mit einem hohen pflegerischen Fachwissen und mit ganz viel Herzblut! Das gilt natürlich besonders auch für die ehrenamtlich Tätigen!

Und heute steht nun das Sommerfest auf dem Programm, das eine wunderbare Gelegenheit bietet, zu plaudern, sich gemütlich bei Kaffee und Kuchen zu unterhalten oder unterhalten zu lassen. Auch die Angehörigen haben dann ja immer die Gelegenheit sich kennenzulernen und auszutauschen. Machen Sie ganz entspannt ordentlich Gebrauch davon!

Ich bedanke mich in diesem Sinne ganz herzlich beim ganzen Team für die Ausrichtung dieses Sommerfestes und wünsche Ihnen allen gute Unterhaltung und – wenn sie sich schon zurzeit wenig blicken lässt – immer Sonne im Herzen. 

20 Jahre Tschernobyl-Initiative Beckum

Liebe Kinder, sehr geehrte Frau Dr. Brockmann, liebe Bettina,

sehr geehrte Frau Schwietert-Leonhard, liebe Ruth,

liebe Mitwirkende in der Tschernobyl-Initiative, 

sehr geehrter Herr Dr. Peitzmann, verehrte Gäste,

eine besondere Initiative feiert heute Jubiläum. Ich gratuliere der Tschernobyl-Initiative ganz herzlich zum 20. Geburtstag!

Zum 20. Mal haben Sie kleine Gäste eingeladen nach Beckum, um hier fern der Heimat Urlaub zu machen und sich so richtig zu erholen und sorgenfrei in den Gastfamilien die Seele baumeln zu lassen. 

Für jede einzelne Ferienfreizeit, die Sie den Kindern aus Weißrussland ermöglicht haben, haben Sie großen Dank und Anerkennung verdient. Denn damit haben Sie schon vielen Kindern unglaublich viel geschenkt. Auf Ihrer Einladung zur heutigen Feierstunde steht daher völlig zu Recht ein Zitat von Mahatma Gandhi: „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun!“  Das haben Sie schon vor 20 Jahren gewusst und diese großartige Initiative auf die Beine gestellt. Damit ist schon ca. eine Generation in den Genuss Ihrer aufwändig organisierten Freizeiten gekommen. 

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Verabschiedung von Wilfried Röhler, St. Joseph-Heim Neubeckum

(Foto: S. Himmel)

Sehr geehrter Herr Röhler,

Sehr geehrte Herren Pfarrer Rudzio und Linsen,

sehr geehrter Herr Dr. Goedereis,

sehr geehrte Herren Hövelmann, Marx und Dr. Stricker,

liebe Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter von Herrn Röhler als Leiter des St. Josefheims Neubeckum,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie alle ganz herzlich im Namen der Stadt auf der Verabschiedungsfeier von Wilfried Röhler! Ich schließe mich den guten Wünschen und dem Lob meiner Vorredner zu 100 Prozent an und bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen, lieber Herr Röhler, für Ihre aufopferungsvolle Arbeit, Ihren persönlichen Einsatz, Ihre Fachkompetenz.

32 Jahre (!) haben Sie das St. Josef-Heim Neubeckum, in zunehmender Intensität, geprägt, stetig ausgebaut und weiterentwickelt. Seit dem Jahr 2000 (zunächst kommissarisch, ab 2005 offiziell)haben Sie dieses große Haus geleitet. Damit hinterlassen Sie die vielbeschworenen großen Fußstapfen. Das gilt ganz sicher für Ihre Arbeit im Rahmen der übergeordneten Träger, die hinter St. Josef stehen und deren Vertreterinnen und Vertreter Sie heute in großer Zahl verabschieden, das gilt besonders aber auch für Ihre Arbeit in Beckum und Neubeckum, für Ihre Arbeit mit den Menschen vor Ort!

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Julie-Hausmann-Haus: Verabschiedung von Elisabeth Jansen in den Ruhestand

von links: Pfarrer Friedrich Vogelpohl, Isolde Berhorst (Förderverein), Dr. Rudolf Grothues, Ehemann Ferdinand Jansen, Nachfolgerin Kaisha Schindler, Elisabeth Jansen, Dr. Klaus Hilringhaus, Ursula Sahmel (Heimbeirat), Diakon Frank Bachmann und Xenia Seikowski (Mitarbeitervertretung) (Foto: Pia Engelbrecht, „Die Glocke“ vom 15.09.18)

Sehr geehrte Frau Jansen, sehr geehrte Frau Schindler,

verehrte Vertreterinnen und Vertreter des Johanneswerks,

sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Julie-Hausmann-Hauses,

liebe Bewohnerinnen und Bewohner,

liebe Gäste der heutigen Feier, die heute ganz im Zeichen von Frauen-Power steht!

Wir verabschieden heute Elisabeth Jansen in den wohl verdienten Ruhestand und Sie führen ihre Nachfolgerin Kalisha Schindler in ihr Amt ein. Mein Fokus gilt natürlich Frau Jansen, dass wird mir Frau Schindler sicher verzeihen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

das Julie-Hausmann-Haus ist zentral in Beckum gelegen und eine echte Institution. Es reicht mit Stromberger Straße und Lippweg von einer Ausfallstraße zur anderen, nimmt auf dem Beckumer Stadtplan ordentlich viel Platz ein. Es ist größer als der Marktplatz, größer als die Propsteikirche Stephanus, dieses Bild ergibt sich, wenn man bei google-maps von oben drauf schaut. Und diesen Platz hat sich das Haus nicht nur räumlich, sondern eben auch in den Köpfen und Herzen vieler Menschen in Beckum und Umgebung erobert, aufgrund der Vielseitigkeit, der Kompetenzen und der Qualität. Diese Attribute sind durchaus mit Ihrem Namen verbunden, liebe Frau Jansen. So wie das Julie-Hausmann-Haus für Beckum eine Institution ist, so sind Sie für dieses Haus eine Institution, das darf man nach über 25 Jahren Tätigkeit in verschiedenen Positionen und bis heute als Leiterin sicher sagen.

Ich kann mir vorstellen, dass Sie heute auch mit einem weinenden Auge gehen, aber Sie übergeben Ihrer Nachfolgerin ein rundum gut aufgestelltes Haus. Und darauf können Sie stolz sein! Sie haben das gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gemeinsam mit den vielen Ehrenamtlichen erreicht. Aber vieles davon ist Ihr Verdienst!

Auf der Einladung zur heutigen Feier wird Nelson Mandela zitiert: „Die Güte eines Menschen ist wie eine Flamme, die zwar versteckt, aber nicht ausgelöscht werden kann.“ Ihre Flamme, liebe Frau Jansen, wird in diesem Haus weiter lodern.

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Beeindruckende Arbeit der Erziehungshilfe St. Klara

von links: Herbert Kraft (Vorstand Kreiscaritasverband), Einrichtungsleiter Dr. Christoph Heckmann, Dr. Rudolf Grothues, Anne Claßen, Birgit Harrendorf-Vorländer und Franz-Ludwig Blömker

Die Erziehungshilfe St. Klara war nun Ziel eines Besuches des Bürgermeisterkandidaten Dr. Rudolf Grothues. Gemeinsam mit dem stellv. Landrat Franz-Ludwig Blömker und den Kreistagsabgeordneten Birgit Harrendorf-Vorländer und Anne Claßen ließ er sich die Arbeit dieser Jugendhilfeeinrichtung vorstellen. Grothues, der in der Vorgängereinrichtung, dem Kinder- und Jugendwohnheim St. Klara seinen Zivildienst absolviert hat, war sehr beeindruckt von den Veränderungen und Neuausrichtungen.

In der Erziehungshilfe St. Klara, die in Trägerschaft des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf e.V. ist, werden heute neben der klassischen Heimunterbringung auch zahlreiche weitere stationäre und ambulante Angebote vorgehalten. Und die nicht mehr nur auf Beckumer Gebiet sondern kreisweit, so der Leiter der Einrichtung, Dr. Christoph Heckmann.

In insgesamt 10 Wohngruppen, davon 8 in Beckum, davon wiederum 4 auf dem Gelände am Paterweg, werden rund 90 Kinder und Jugendliche betreut. Neben Langzeitgruppen, heilpädagogisch-therapeutischen Wohngruppen,  Diagnostikgruppen und einer Fünftagegruppe gibt es auch ambulante Familienhilfen sowie einen Pflegekinderdienst.

Die drei Hobbit-Wohngruppen befinden sich seit 2013 in der Bauerschaft Unterberg. Dafür hat der Caritasverband die Räume des ehemaligen sozialtherapeutischen Zentrums „Haus Unterberg“ umgebaut. In den Wohngruppen leben ausschließlich Jungen, die dort eine intensive heilpädagogische Betreuung erfahren. Fünf Kinder besuchen sogar innerhalb der Einrichtung eine eigene Schulstation, die eine ausgelagerte Klasse der Beckumer Sekundarschule ist.

Die Zusammenarbeit mit dem Beckumer Jugendamt und dem Kreisjugendamt wird als gut bezeichnet, so Herbert Kraft, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Caritasverbandes Warendorf, in dem Gespräch. In einem regelmäßigen Austausch werden Fragen und Unklarheiten besprochen und ausgetauscht.

Derzeit noch völlig offen ist die Frage, inwieweit auch die Erziehungshilfe St. Klara in die Unterstützung von allein reisenden oder traumatisierten Flüchtlingskindern einbezogen werden wird. Dass es dort Bedarf gibt, darüber waren sich alle Beteiligten einig.

Elternfrühstück in der Alten Gärtnerei

Zu einem Frühstück in netter Runde war ich heute in die Alte Gärtnerei am Lippweg eingeladen. Der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen „Fuer-ein-ander“ bietet dort einmal im Monat ein Frühstück für betroffene Eltern. Ziel dieses Treffens ist der Erfahrungsaustausch, da viele Eltern vor ähnlichen Problemen stehen, wie z.B. die Frage: Mein behindertes Kind wird 18. Was muss ich da alles beachten? In gemütlicher Atmosphäre werden dann diese Dinge besprochen, oder es wird sich einfach nur unterhalten.

Wir sprachen aber auch gesellschaftliche Probleme wie die inklusion, Verbindungen mit dem Öffentlichen Personennahverkehr oder ein weiteres inklusives Ziel, nämlich die Einbindung behinderter Menschen in die normalen Sport- oder Kulturaktivitäten, an.

Alte Gärtnerei eröffnet

Karin Burtzlaff (Vorsitzende des Vereins fuer-ein-ander), Franz Josef Buschkamp (stellv. Landrat), Michael Wedershoven (Leiter der LWL-Behindertenhilfe), Dr. Rudolf Grothues (stellv. Bürgermeister) und Hubert Stratmann (Leiter Betreutes Wohnen)

Unter dem Namen „Alte Gärtnerei“ ist ein neues Zentrum für Begegnung, Beratung, Therapie und Wohnen in Beckum eröffnet worden. Träger ist der Verein fuer-ein-ander, der schon vor 8 Jahren das Schwester-Blanda-Haus eröffnet hat. Mit großer Freude durfte ich hier ein Grußwort sprechen:

Sehr geehrte Frau Burtzlaff, sehr geehrter Herr Buschkamp, sehr geehrter Herr Wedershoven, sehr geehrter Herr Zöller, meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie im Namen der Stadt Beckum ganz herzlich.
Es ist mir eine große Freude, heute hier stehen zu dürfen und
ich gratuliere Ihnen, liebe Karin Burtzlaff, stellvertretend für den ganzen Verein „Fuer-ein-ander“, zu dieser neuen Einrichtung für Beckum.

Es ist gerade einmal acht Jahre her, da wurde das Schwester-Blanda-Haus eröffnet, eine Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen. Mit der „Alten Gärtnerei“ haben Sie nun für Beckum eine wichtige Ergänzung zum Schwester-Blanda-Haus geschaffen: ein soziales Zentrum, wo Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen Unterstützung bekommen, vielfältige Angebote und kompetente Ansprechpartner gebündelt sind, wo sie eine erste Anlaufstelle finden und auch ein neues Zuhause.

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Henning Scherf zu Gast im Mütterzentrum

Henning Scherf und Rudolf Grothues vor dem Beckumer Rathaus

Auf meine Einladung hin nutzte der langjährige Bremer Bürgermeister Dr. Henning Scherf seinen Besuch in Beckum, um auch das gerade neu bezogene Mehrgenerationenhaus – Mütterzentrum zu besichtigen. Besonders bewundert hat er die Tatsache, dass sich alle so schnell in den neuen Räumlichkeiten eingelebt haben und dass bei allen Beteiligten im Haus die enorme Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement spürbar war. Nach einem ausgiebigen Rundgang stellten die Vorstandsfrauen Martina Wiesrecker, Lisa Heese und Brigitte Bublies-Tielker sowie die Mitarbeiterin Tessa Rentrup-Wintergalen die Geschichte und die Arbeit der Einrichtung dar. Besonders interessant ist die gute Kombination von vielen ehrenamtlichen Kräften aber auch der Mitarbeit von ausgebildetem Personal. Das Mütterzentrum hat sich seit 1987 von einem reinen Selbsthilfeträger zu einem professionellen Anbieter im Bereich vieler sozialer Dienste entwickelt.

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