Henning Scherf zu Gast im Mütterzentrum

Henning Scherf und Rudolf Grothues vor dem Beckumer Rathaus

Auf meine Einladung hin nutzte der langjährige Bremer Bürgermeister Dr. Henning Scherf seinen Besuch in Beckum, um auch das gerade neu bezogene Mehrgenerationenhaus – Mütterzentrum zu besichtigen. Besonders bewundert hat er die Tatsache, dass sich alle so schnell in den neuen Räumlichkeiten eingelebt haben und dass bei allen Beteiligten im Haus die enorme Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement spürbar war. Nach einem ausgiebigen Rundgang stellten die Vorstandsfrauen Martina Wiesrecker, Lisa Heese und Brigitte Bublies-Tielker sowie die Mitarbeiterin Tessa Rentrup-Wintergalen die Geschichte und die Arbeit der Einrichtung dar. Besonders interessant ist die gute Kombination von vielen ehrenamtlichen Kräften aber auch der Mitarbeit von ausgebildetem Personal. Das Mütterzentrum hat sich seit 1987 von einem reinen Selbsthilfeträger zu einem professionellen Anbieter im Bereich vieler sozialer Dienste entwickelt.

Seit 2007 ist es als Mehrgenerationenhaus anerkannt. Für Henning Scherf und für mich wurde nochmals deutlich, wie wichtig diese Einrichtung für Beckum und die Region ist. Gerade auch die Generationen übergreifende Arbeit im „Stammhaus“ an der Wilhelmstraße ist zukunftsweisend.

Die Zahl der aktiven älteren Menschen in unserer Gesellschaft wird weiter zunehmen, und es ist für alle ein Gewinn, wenn diese Potenziale nicht ungenutzt bleiben, sondern sich aktiv in die Gemeinschaft einbringen können. Gleichzeitig hilft der Besuchs- und Betreuungsdienst für Senioren vielen Menschen ihre angestammte Heimat und Wohnung weiter zu nutzen, um so einem Aufenthalt in einem Heim oder Tagesstätte zu entfliehen. Dadurch wird zusätzlich auch unser System finanziell entlastet. Henning Scherf, dessen wichtigstes gesellschaftliches Thema derzeit das Miteinanderleben der Generationen ist – er lebt selbst in einer Wohngemeinschaft mit Menschen unterschiedlichen Alters – war von diesem Besuch sehr beeindruckend, so dass er während seines Vortrags am Abend im Berufskolleg mehrmals dieses positive Beispiel ansprach. Den Besuch begleitet haben außerdem die Stadtverbandsvositzende Dagmar Arnkens-Homann sowie die Ratskollegen Birgit Harrendorf-Vorländer, Maria Sudbrock und Peter Tripmaker.

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