Julie-Hausmann-Haus: Verabschiedung von Elisabeth Jansen in den Ruhestand

von links: Pfarrer Friedrich Vogelpohl, Isolde Berhorst (Förderverein), Dr. Rudolf Grothues, Ehemann Ferdinand Jansen, Nachfolgerin Kaisha Schindler, Elisabeth Jansen, Dr. Klaus Hilringhaus, Ursula Sahmel (Heimbeirat), Diakon Frank Bachmann und Xenia Seikowski (Mitarbeitervertretung) (Foto: Pia Engelbrecht, „Die Glocke“ vom 15.09.18)

Sehr geehrte Frau Jansen, sehr geehrte Frau Schindler,

verehrte Vertreterinnen und Vertreter des Johanneswerks,

sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Julie-Hausmann-Hauses,

liebe Bewohnerinnen und Bewohner,

liebe Gäste der heutigen Feier, die heute ganz im Zeichen von Frauen-Power steht!

Wir verabschieden heute Elisabeth Jansen in den wohl verdienten Ruhestand und Sie führen ihre Nachfolgerin Kalisha Schindler in ihr Amt ein. Mein Fokus gilt natürlich Frau Jansen, dass wird mir Frau Schindler sicher verzeihen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

das Julie-Hausmann-Haus ist zentral in Beckum gelegen und eine echte Institution. Es reicht mit Stromberger Straße und Lippweg von einer Ausfallstraße zur anderen, nimmt auf dem Beckumer Stadtplan ordentlich viel Platz ein. Es ist größer als der Marktplatz, größer als die Propsteikirche Stephanus, dieses Bild ergibt sich, wenn man bei google-maps von oben drauf schaut. Und diesen Platz hat sich das Haus nicht nur räumlich, sondern eben auch in den Köpfen und Herzen vieler Menschen in Beckum und Umgebung erobert, aufgrund der Vielseitigkeit, der Kompetenzen und der Qualität. Diese Attribute sind durchaus mit Ihrem Namen verbunden, liebe Frau Jansen. So wie das Julie-Hausmann-Haus für Beckum eine Institution ist, so sind Sie für dieses Haus eine Institution, das darf man nach über 25 Jahren Tätigkeit in verschiedenen Positionen und bis heute als Leiterin sicher sagen.

Ich kann mir vorstellen, dass Sie heute auch mit einem weinenden Auge gehen, aber Sie übergeben Ihrer Nachfolgerin ein rundum gut aufgestelltes Haus. Und darauf können Sie stolz sein! Sie haben das gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gemeinsam mit den vielen Ehrenamtlichen erreicht. Aber vieles davon ist Ihr Verdienst!

Auf der Einladung zur heutigen Feier wird Nelson Mandela zitiert: „Die Güte eines Menschen ist wie eine Flamme, die zwar versteckt, aber nicht ausgelöscht werden kann.“ Ihre Flamme, liebe Frau Jansen, wird in diesem Haus weiter lodern.

Liebes Team vom Julie-Hausmann-Haus, verehrte Gäste!

das Julie-Hausmann-Haus ist ein großes Haus, es ist ein vielseitiges Haus, und es bietet Seniorinnen und Senioren ein Zuhause, mit hoher Fachlichkeit und großem persönlichen Engagement. Immer stärker werden Sie rund um die Palliativversorgung Ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Und auch ein ehrenamtlicher Hospizdienst etabliert sich. Das Julie-Hausmann-Haus entwickelt sich stetig weiter, es ist für die Zukunft bestens aufgestellt. Und das passiert nicht zufällig, sondern ganz gezielt, mit großer Weitsicht und Fachkompetenz, die Sie hier bündeln. Und das liegt nicht nur an dem Haus, sondern eben auch an den hier mit viel Herzblut arbeitenden Menschen!

Verehrte Frau Jansen, ich darf mich im Namen der Stadt Beckum ganz herzlich für Ihr unermüdliches und hochkompetentes Engagement im Julie-Hausmann-Haus bedanken, Engagement für die Menschen, die hier wohnen, die Sie betreuen, Engagement im Sinne der Kolleginnen und Kollegen, Engagement im Sinne der Beckumerinnen und Beckumer! Denn Ihr Wirken ist durch diese Mauern selbstverständlich deutlich nach außen gedrungen, was ja auch daran liegen kann, dass dieses Haus unter Ihrer Ägide offen und zugänglich war und ist. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihren Ruhestand! Genießen Sie die Zeit, die jetzt wieder mehr Ihnen gehören dürfte!

Ich bin in den Jahren oftmals hier in diesem Haus gewesen, zum Gratulieren, zu Feierlichkeiten aber auch zu Informationsgesprächen. Ich habe mich immer gefreut, Sie zu treffen und zu sprechen. Das war immer sehr angenehm. Sie werden mir fehlen Frau Jansen. Eigentlich geht das so nicht. Aber ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, in der Sie nun Dinge erleben dürfen, für die bis jetzt keine Zeit war. Z.B. Kulturveranstaltungen besuchen. Und da habe ich Sie ja einmal getroffen. Da fährt man nach Oberhausen, immer hin ja auch eine knappe Stunde entfernt, stellt sich in die lange Schlange für eine Ausstellung im Gasometer, und wer steht plötzlich hinter mir: Frau Jansen. Vielleicht treffen wir uns an so einer Stelle einmal wieder. Mich würde das freuen. Alles Gute für Sie und ihren Mann.

Die Leitung dieses Hauses übernimmt Kalisha Schindler. Liebe Frau Schindler, Sie werden dieses Haus weiter entwickeln, weiter in die Zukunft führen und bei allen Kooperationspartnern mit Ihren Anliegen und Ideen auf fruchtbaren Boden stoßen. Das gilt auf jeden Fall für die Stadt Beckum, in deren Namen ich Sie ganz herzlich in Ihrem neuen Amt willkommen hieße! Sie dürfen auf die Stadt Beckum in bewährter Form selbstverständlich weiterhin voll setzen! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und ich wünsche Ihnen für die Leitung dieses Hauses immer ein gutes Händchen!

Für beide habe ich nun ein kleines Geschenk.

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