Ausstellung zum 10. Todestag von Heinrich Gerhard Bücker in der Alten Lagerei

Sehr geehrter Herr Bücker-de Silva, liebe Familie Bücker-de Silva,

sehr geehrter Herr Pastor Wachowsky, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Heinrich Gerhard Bücker war nicht nur Ehrenbürger der Stadt Beckum, er hat auch wie kein zweiter seinen künstlerischen Fuß- oder besser Handabruck in seiner Heimatstadt hinterlassen. Dass Sie nun anlässlich seines 10. Todestages einen Teil seines künstlerischen Nachlasses in dieser Ausstellung präsentieren, freut mich sehr. Gleichzeitig bin ich sehr neugierig, da in dieser Ausstellung auch Werke zu sehen sind, die bisher nicht veröffentlicht wurden. Es ist mir eine Ehre, Sie alle ganz herzlich im Namen der Stadt Beckum zur heutigen Ausstellungseröffnung begrüßen zu dürfen!

Für die Beckumerinnen und Beckumer meiner Generation kann ich sagen, dass wir mit Heinrich Gerhard Bückers Werken groß geworden sind. Ob es das Steinkühler-Denkmal auf der Nordstraße ist, der Nepomuk, der seinen Standort im Flussbett der Werse hat, der Pütt-Brunnen auf dem Marktplatz, der jüngst Gegenstand eines Bürgerentscheids war oder die bronzene Tür des Alten Rathauses, in dem das Stadtmuseum seinen Sitz hat, überall lässt sich die Handschrift des bedeutenden Beckumer Künstlers erkennen.

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„Gemeinsam – Miteinander. 550 Jahre Beckumer Bauknechte. 750 Jahre Kollegiatsstift St. Stephanus“

Mit dem Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup im Gewand der ehemals einflussreichen Chorherren

Sehr geehrter Herr Dr. Gesing! Sehr geehrte Bauknechte und Baumägde! Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Es ist Sonntag Morgen, 11 Uhr im Stadtmuseum Beckum, das Haus platzt aus allen Nähten: Es ist Ausstellungseröffnung, die meisten hier im Raum sind schon oft zu diesem Anlass erschienen. Doch heute geht es nicht um zeitgenössische Kunst wie sonst üblich, sondern es geht um das Miteinander in unserer Stadt, um die Sorge füreinander, um Vielfalt und Gemeinsamkeit, um Gemeinschaft und um gegenseitige Unterstützung.

Die beiden Jubiläen, 750 Jahre Kollegiatstift St. Stephanus und 550 Jahre Bruderschaft der Beckumer Bauknechte bilden die Anlässe für diese besondere und wie ich finde spannende Ausstellung.

Wir blicken zunächst weit zurück ins Mittelalter und beginnen im Jahr 1267: Beckum ist eine blühende Ackerbürger- und Handelsstadt mit zirka 1.000 bis 1.500 Einwohnerinnen und Einwohnern. 43 Jahre zuvor wurde Beckum erstmals urkundlich als „Stadt“ erwähnt. Beckum ist umgeben von einer Stadtmauer mit 4 Stadttoren und 22 Wachtürmen sowie von weiteren Wallanlagen, die die Äcker umfassen, die rund um die Stadt bewirtschaftet werden.

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„Zusammenhang und Wiederkehr“ im Stadtmuseum

Verehrte Frau Fassel,

Ich grüße Sie alle sehr herzlich im Namen der Stadt Beckum. Ich freue mich, dass ich die neue Ausstellung in unserem Stadtmuseum heute eröffnen darf und ich heiße ganz besonders Sie, liebe Frau Fassel, herzlich willkommen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
von heute an und bis zum 16. Juli werden hier Papierschnitte, Objekte und Skulpturen zu sehen sein, unter dem verheißungsvollen Titel „Zusammenhang und Wiederkehr“.

Das Werk von Silvia Fassel fasziniert. Und dabei liegen den Exponaten einfache, zigfach vorhandene Formen und Strukturen aus der Natur, der Landschaft oder der Architektur zugrunde. Woran andere achtlos vorübergehen, das fesselt die Künstlerin.

Sie greift Muster auf, um eine neue Ebene, eine neue Betrachtungsweise, eine neue Ästhetik zu schaffen. Das erreicht sie durch die Wahl des Ausschnitts, die Vergrößerung kleinster Strukturen oder auch  das Hervorheben einzelner Elemente. Man fragt sich unvermittelt: Wo habe ich so eine Struktur, so ein Gebilde schon einmal gesehen? Und entdeckt zugleich die Schönheit hinter den einfachen, einer Ordnung folgende Formation, Gebilden oder Schemata. Wo sind die Zusammenhänge? Wo ist das Wiederkehrende?

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Eröffnung der Ausstellung Kathrin Heyer: Rhizome. Malerei ? Druckgrafik ? Zeichnung.

Verehrte Frau Heyer, sehr geehrter Herr Dr. Gesing!

meine sehr geehrten Damen und Herren!

Liebe Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber!

Ich grüße Sie alle sehr herzlich im Namen der Stadt Beckum. Ich freue mich, dass ich die neue Ausstellung in unserem Stadtmuseum heute eröffnen darf und ich heiße ganz besonders Sie, liebe Frau Heyer, herzlich willkommen. Es ist ja für Sie ein Heimspiel.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

„Rhizome“ ziehen seit heute durch diese jahrhundertealten Räume. Es scheint, als hätte die Natur sich dieses Gemäuer teilweise zurückerobert, so wie das bei einer Ruine im Laufe der Jahrzehnte geschieht.

Die Kunstwerke hängen nicht immer wohl geordnet an den Wänden oder stehen ehrwürdig auf einem Sockel. Sie beziehen sich aufeinander, Linien laufen einfach weiter, über Wand und Boden, einige Werke scheinen gar zerrissen.

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Sehr geehrte Frau Mittrup, sehr geehrte Damen und Herren,

zur Eröffnung der Ausstellung „Der Weg ist das Ziel“ der Künstlergruppe „Licht Form Farbe“ begrüße ich Sie ganz herzlich im Namen der Stadt Beckum. Ich freue mich, dass Sie, liebe Mitglieder der Künstlergruppe, wieder eine Kunstausstellung organisiert und hier in den Räumen der Sparkasse Beckum-Wadersloh eine passende Kulisse gefunden haben.

16 Künstlerinnen und Künstler aus Beckum und der näheren Umgebung stellen hier ihre Bilder, Skulpturen und anderen Objekte aus. „Kunst ist eine ansteckende Tätigkeit, je ansteckender, desto besser“, sagte einst Leo Tolstoi. Das werden die Besucherinnen und Besucher dieser Ausstellung, von denen ich Ihnen eine große Anzahl wünsche, dann ja auch direkt merken. Sie können sich hier anstecken und inspirieren lassen.

Auf Ihrer Homepage springt sofort ein Foto ins Auge, wie zwar jeder für sich konzentriert an seinem Werk arbeitet, aber alle dicht beieinander, an einem Tisch. Auch für Sie untereinander scheint Kunst als Schaffensprozess sehr ansteckend zu sein. Sport ist im Verein am schönsten, heißt es, und Kunst offensichtlich in der Gruppe.

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7. Theaterfestival „Provinz – Jugend macht Theater“ im Stadttheater

Liebe mitwirkenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sehr geehrte Zuschauerinnen und Zuschauer,

ich begrüße Sie und euch alle ganz herzlich im Namen der Stadt Beckum beim nunmehr 7. Theaterfestival „Provinz – Jugend macht Theater“ hier im Stadttheater Beckum, das heute und morgen das Haus mit viel Leben füllt und füllen wird.

Hinter diesem Festival stehen 5 Theaterhäuser im Kreis Warendorf, namentlich die Schuhfabrik Ahlen, die Alte Post Oelde, das Theater am Wall Warendorf, das Stadttheater Beckum und last but not least ist nun auch die Alte Brennerei Ennigerloh. Das „Netzwerk Amateurtheater im Kreis Warendorf“ wird mit dieser Veranstaltung wieder zwei Dinge eindrucksvoll belegen: Amateurtheater kann sehr professionell sein, und zum zweiten: Provinz kann sehr innovativ und modern sein. Aus beidem wird kein Hehl, sondern eine Tugend gemacht.

In den einzelnen Häusern haben sich für dieses Projekt über 50 Jugendliche eingefunden, die ihr schauspielerisches Talent und Können unter Beweis stellen. Das haben sie mit Theaterpädagogen und dank der vielfältigen Unterstützung durch die jeweiligen Häuser unter professionellen Bedingungen einstudiert und geübt.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sich davon 2 Tage lang ‒und dank späterer Aufführungen auch darüber hinaus ‒ ein Bild machen, einen Bühnenbild sozusagen. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmenden und den zahlreichen Mitwirkenden hinter den Kulissen für ihr Engagement.    Apropos: Vielleicht springt ja für den einen oder anderen später ein professionelles Theaterengagement dabei heraus.

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Eröffnung der Jahresverkaufsausstellung des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf e.V.

Bei der Eröffnung der Verkaufsausstellung des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf: Dr. Rudolf Grothues, Franz-Ludwig Blömker, Silvia Fassel und Dieter Müller (Geschäftsführerin und Vorsitzender des Kreiskunstvereins), Museumsleiter Dr. Martin Gesing (Foto: Bernd Fernkorn, Die Glocke)

Verehrter Herr Müller, lieber Franz-Ludwig Blömker,

liebe Künstlerinnen und Künstler, liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde, meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie alle ganz herzlich im Namen der Stadt Beckum zur Eröffnung der diesjährigen Jahresverkaufsausstellung des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf e. V. hier in den Räumen des Stadtmuseums Beckum. Schön, dass Sie alle heute hier sind!

Die Jahresverkaufsausstellung ist immer eine ganz besondere, denn die Besucherinnen und Besucher bekommen hier einen guten Überblick über die regionale Kunstszene, die ausgesprochen vielfältig und namhaft besetzt ist.

Es sind so gut wie alle Techniken und Gattungen der bildenden Kunst vertreten. Von Fotografie über Druckgrafik, Zeichnung, Collage, Acrylmalerei, Ölmalerei, Materialbildern bis zu Skulpturen ist alles dabei. Die Skulpturen sind aus Bronze, Stein oder Holz. Es ergibt sich also eine sehr abwechslungsreiche Schau.

Alle Beckumerinnen und Beckumer und unsere auswärtigen Gäste haben von heute an bis zum 8. Januar die Gelegenheit, sich hier auf den neuesten Stand zu bringen, eben auf den „State of the Art“ im wahrsten Wortsinn. Und das Schöne ist zudem, dass die Kunstwerke nicht nur ausgestellt sondern auch zum Kauf angeboten werden. Die Spanne reicht von 110 Euro bis zu 4.300 Euro. Die allermeisten sind aber für unter 500 Euro zu haben.

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Eröffnung der Ausstellung Reinhard Buxel: Skulpturen – Zeichnungen

Verehrte Frau Buxel,

sehr geehrter Herr Prof. Dr. Meyer zu Schlochtern, sehr geehrter Herr Dr. Gesing! meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber!

Ich grüße Sie alle sehr herzlich im Namen der Stadt Beckum. Ich freue mich, dass ich die neue Ausstellung in unserem Stadtmuseum heute eröffnen darf und ich heiße ganz besonders Sie, liebe Frau Buxel, herzlich willkommen.

Reinhard Buxel, dem ab heute eine umfassende Schau in unserem Stadtmuseum gewidmet  ist, ist leider vor 2 Monaten plötzlich− und ganz gewiss viel zu früh − verstorben, inmitten der Vorbereitungen für diese Ausstellung.

Wir können uns mit dem Künstler, mit dem Menschen Reinhard Buxel leider nicht mehr auseinandersetzen, aber mit seiner Kunst. Er hat etwas Einzigartiges und zumeist auch im wahrsten Wortsinn sehr Schweres geschaffen. Wir sehen hier massive Skulpturen, überwiegend aus Sandstein gefertigt, die fein säuberlich beschnitten, zerschnitten und zugleich an anderen Stellen bewusst naturbelassen wurden. Ja, sie erinnern teilweise an frühsteinzeitliche Formationen, für einen Kult oder eine Bestattung. Vor allem die großen, von denen einige, − und das finde ich besonders erfreulich − draußen auf dem Kirchplatz für alle Passanten zu bewundern sind. Beim Blick in das Werk Reinhard Buxels sieht man die im wahrsten Wortsinn großen und unübersehbaren Werke aus Sandstein. Sie wurden manchmal so platziert, dass man einen Umweg in Kauf nehmen muss, um sie zu umgehen. Manche kann man durchschreiten, andere durchlaufen oder gezielt als Weg benutzen, so scheint es zumindest. Sie stehen in der Landschaft, in Parks, in Gärten, vor Eingängen. Sie scheinen eine neue Aufgabe bekommen zu haben, als Brücke, als Bank oder als Tisch. Mal lassen sie an ein Hochhaus denken, mal an einen Sessel.

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„Stills“ im Stadtmuseum Beckum

Gentile Signora Frepoli, sehr geehrte Frau Frepoli,

sehr geehrter Herr Dr. Gesing! Liebe Kunstfreundinnen und -freunde! Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Das Stadtmuseum lebt, auch nachts, wenn die Besucher schlafen, und das obwohl die neue Ausstellung „Stills“ heißt. Denn hier stehen lebensecht und filigran gestaltete Figuren aus ganz massivem Material, Frauen und junge Mädchen, die unserem Museum auf subtile Weise Leben einhauchen. Und damit heiße ich Sie alle ganz herzlich willkommen zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung von Isolde Frepoli mit dem Titel „Stills. Figuren und Büsten“.

Bis zum 10. Juli erleben wir hier Standbilder, Skulpturen aus Alabastergips, Bronze oder Beton und Büsten, die, mal bekleidet und mal unbekleidet, ihre Betrachter anschauen − oder ist es nicht eigentlich umgekehrt?

Die Figuren und Büsten blicken jedenfalls allesamt ganz selbstbewusst nach vorn, manche lächeln, die Lippen sind aber immer geschlossen. Auch da sind sie „still“.  Und dennoch wollen sie uns etwas sagen. Was das jeweils ist, das sollten möglichst viele Besucherinnen und Besucher selbst herausfinden.

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