Erster Schultag in der neuen Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum

(Foto: Die Glocke, Henning Hoheisel v. 23.08.2012)

Sehr geehrte Damen und Herren,

den neuen Schülerinnen und Schülern und dem noch kleinen Kollegium unter der Leitung von Frau Greiwe wünsche ich einen schönen Start an der neuen Schule, die sich an zwei Standorten ausweiten wird.

Ihr seid die ersten von vielen Klassen, die nach euch in Ennigerloh und Neubeckum starten werden, und damit etwas Besonderes. Ihr seid die Starter-Kids. Vielleicht habt ihr den Ausdruck schon einmal in anderem Zusammenhang und in etwas anderer Schreibweise gehört oder gelesen. „Erster Schultag in der neuen Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum“ weiterlesen

Zementroute in Beckum ist eröffnet

SPD-Fraktionschef Karsten Koch, Annette Watermann-Krass und stellv. Bürgermeister Dr. Rudolf Grothues vor dem Ständehaus, bereit zur ersten Probefahrt zum Höxberg (Foto: C. P.)

Mit der Zementroute, die am Sonntag am Westenfeuermarkt offiziell eröffnet wurde, ist Beckum um einen touristischen Anziehungspunkt reicher. Auf dem 27 Kilometer langen Rundweg durch alle vier Ortsteile kann die industrielle Geschichte der Stadt erradelt werden.
Nach vielen Monaten der Vorbereitung fanden sich mehr als 800 Radler ein, die die Route kennenlernen wollten. Darunter auch der Initiator Werner Haverkemper, Sachkundiger Bürger der SPD im Rat der Stadt Beckum.

41. Westfälischer Hansetag kommt 2024 nach Beckum

Anlässlich der 800-Jahr-Feier der Stadt Beckum im Jahre 2024 wird der 41. Westfälische Hansetag in der Püttstadt stattfinden. Mit dieser Nachricht kommt der 1. stellv. Bürgermeister Dr. Rudolf Grothues aus Fürstenau im Osnabrücker Land zurück. Auf der dort tagenden Delegiertenkonferenz aller 47 derzeitigen Mitgliedsstädte der Westfälischen Hanse ist diese Entscheidung gefasst worden.

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„Der Beckumer Fürst war nicht allein…“

Präsentieren die Beigaben aus dem Fürstengrab: (v. l.) Dr. Christoph Grünewald, Dr. Rudolf Grothues, Dr. Vera Brieske und Museumsleiter Dr. Martin Gesing. (Foto: S. Zwehn)

Sehr geehrte Frau Dr. Brieske, sehr geehrter Herr Dr. Gesing,
sehr geehrter Herr Dr. Grünewald, meine sehr geehrten Damen und Herren!

Ich grüße Sie alle sehr herzlich im Namen der Stadt Beckum und freue mich sehr, dass ich die Ausstellung mit dem langen Titel „Der Beckumer Fürst war nicht allein… Seine Gefolgsleute und ihre schönsten Preziosen…“ eröffnen darf.

Das tue ich heute ganz besonders gern, da mit Frau Dr. Brieske und Herrn Dr. Grünewald zwei „Kollegen“ des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, des LWL, hier vertreten sind. Herr Dr. Grünewald ist Leiter der Außenstelle Münster der LWL-Archäologie und Frau Dr. Brieske ist Geschäftsführerin der Altertumskommission für Westfalen, und ich – der eine oder andere wird es wissen – Geschäftsführer der Geographischen Kommission. Schön, dass ich Euch beide heute in Beckum begrüßen darf.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
sonst begrüße ich immer die Kunstliebhaber unter Ihnen, das unterlasse ich heute mit Blick auf die Exponate. Denn wir eröffnen heute eine archäologische Ausstellung. Es ist in dem Sinne dieses Mal keine Kunstausstellung, sondern eine archäologische Kunsthandwerk-Ausstellung.

Vor exakt 150 Jahren wurde an der heutigen Germanenstraße ein Gräberfeld entdeckt, 1959 kam das berühmte Fürstengrab hinzu.
Die schönsten Preziosen, also die schönsten Kostbarkeiten, aus diesen Gräbern können wir hier jetzt bestaunen, Grabbeigaben aus dem 6. und 7. Jahrhundert. Es sind Fundstücke im Bestand des LWL-Museums für Archäologie, die dank der großzügigen Unterstützung des Museumsvereins Beckum nun in Beckum präsentiert werden können.

Ein herzliches Dankeschön gilt wie immer dem bewährten Team des Stadtmuseums für den Aufbau dieser Ausstellung. Ebenso danke ich den Sponsoren, die diese Ausstellung ermöglicht haben.

Frau Dr. Brieske wird uns allen gleich die Augen öffnen. Entgegen unserer bisherigen Annahme, die beiden Gräberfelder, die in Beckum ausgegraben wurden, seien unterschiedlich alt und von verschiedenen Volksstämmen, wird sie uns gleich erläutern, dass dem nicht so ist. Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr persönliches Erscheinen, für Ihre Bereitschaft Ihre wissenschaftlichen Ergebnisse hier vorzustellen und vor allem natürlich auch dafür, dass dieser Irrglaube nun ein Ende hat.
Ich bin sehr gespannt auf Ihren Vortrag, ist es doch für Laien immer wieder erstaunlich, wie exakt Herkunft und Alter solcher Fundstücke bestimmt werden können. Und dann werden wir auch noch Zeugen bei der Aufklärung eines wissenschaftlichen Irrtums.

Gleichzeitig ist es immer wieder beeindruckend, zu welch prachtvollen Fingerfertigkeiten unsere Vorfahren in so früher Zeit im Stande waren. Und dann sind sie auch noch – nach so vielen Jahrhunderten – so gut erhalten…
Ich wünsche den Besucherinnen und Besuchern viele aufschlussreiche Momente bei dieser Ausstellung und übergebe das Wort an Dr. Gesing.

50 Jahre Realschule Beckum

(Foto: W. Krogmeier)

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Frau Dr. Hilbk, sehr geehrtes Kollegium, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Rarey, sehr geehrte Damen und Herren!
Ich begrüße Euch und Sie alle sehr herzlich im Namen der Stadt Beckum und gratuliere zum 50. Geburtstag dieser, Eurer, Ihrer Schule!

Die Städtische Realschule steht seit einiger Zeit unter dem Zeichen des Hakens. Ein neues Logo! Wofür steht dieser Haken? Provokativ gefragt: Wird die Bildung da abgehakt? Haken die Schülerinnen und Schüler hier ihre Zeit ab?
Klar geantwortet: Nein. Den Eindruck hat man von dieser Schule beileibe nicht. Der Haken bedeutet wohl vielmehr Folgendes: Diese Schule ist schwer in Ordnung. Der Haken steht für ein dickes Okay, hier kann man gut lernen. Hier gelangt man zum Ziel der mittleren Reife, hier haben die Schülerinnen und Schüler gute Chancen am Ende mit einem guten Ergebnis dazustehen, mit einem Haken hinter der Schulausbildung, der sie reif gemacht hat für eine Ausbildung, für die weitere Schulausbildung. Der Haken steht für: gut gemacht, geschafft, weiter so!

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Regionale und kommunale Wirtschaftsentwicklung

Dipl.-Geogr. Kerstin Jochimsen (NRW.Bank Düsseldorf), Dr. Rudolf Grothues und Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron (Professorin für Orts-, Regional- u. Landesentwicklung/Raumplanung, Münster) (Foto: NRW.BANK / Yavuz Arslan)

„Anforderungen an kommunale und regionale Wirtschaftsförderungen in der Zukunft“ war der Titel des Hauptreferates des gleichnamigen Thementages einer Tagung der NRW.Bank auf Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg. Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron vom Institut für Geographie, Lehrstuhl für Orts-, Regional- und Landesentwicklung der Westf. Wilhelms-Universität Münster verdeutlichte in ihrem Vortrag, dass es viele unterschiedliche Typen vom ländlichen Raum gibt, und genauso unterschiedlich muss auf die Bedürfnisse der Wirtschaftsförderung eingegangen werden.
Für mich als Geographen, aber auch als stellv. Bürgermeister einer Stadt, die im ländlichen Raum angesiedelt ist, war diese Veranstaltung von besonderem Interesse. Auch der Austausch mit vielen anderen Bürgermeistern Westfalens, beispielsweise aus Oelde, Beelen, Schmallenberg, Nordwalde, Langenberg oder Werdohl, birgt immer wieder neue Erkenntnisse.

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Zementmuseum Beckum eröffnet

Im Labor des neuen Beckumer Zementmuseums waren (v. l.) Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, der Heimatvereins-Vorsitzende Dieter Große Sudhues und Festredner Dr. Rudolf Grothues beeindruckt von der gelungenen Einrichtung (Bild: W. Krogmeier, Die Glocke v. 13.05.2010)

Festansprache zur Eröffnung des Beckumer Zementmuseums am 12.05.2010 durch Dr. Rudolf Grothues, Geschäftsführer der Geographischen Kommission für Westfalen und stellv. Bürgermeister der Stadt Beckum:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin gerne der Bitte nachgekommen, zur Eröffnung des Beckumer Zementmuseums einen Festvortrag zum Thema „Strukturwandel im Zementrevier“ zu halten. Nicht nur, weil ich mich seit Jahren für das Thema Zementrevier Beckum und Zementmuseum Beckum engagiert und interessiert habe, sondern weil ich auch die ehrenamtliche Leistung dieser vier Beckumer Bürger – ich würde sie einmal Aktivsenioren bezeichnen – von ganzem Herzen würdigen möchte.
Wir eröffnen heute das Beckumer Zementmuseum. Wer hätte das vor einigen Jahren oder Jahrzehnten gedacht. Zement, Maloche, Staub und nun Museum, Kultur, Tourismus. Bisher waren das Gegensätze. Das eine hatte mit dem anderen eigentlich nichts zu tun. Kulturtourismus in Beckum – das gab es doch gar nicht!

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Alte Gärtnerei eröffnet

Karin Burtzlaff (Vorsitzende des Vereins fuer-ein-ander), Franz Josef Buschkamp (stellv. Landrat), Michael Wedershoven (Leiter der LWL-Behindertenhilfe), Dr. Rudolf Grothues (stellv. Bürgermeister) und Hubert Stratmann (Leiter Betreutes Wohnen)

Unter dem Namen „Alte Gärtnerei“ ist ein neues Zentrum für Begegnung, Beratung, Therapie und Wohnen in Beckum eröffnet worden. Träger ist der Verein fuer-ein-ander, der schon vor 8 Jahren das Schwester-Blanda-Haus eröffnet hat. Mit großer Freude durfte ich hier ein Grußwort sprechen:

Sehr geehrte Frau Burtzlaff, sehr geehrter Herr Buschkamp, sehr geehrter Herr Wedershoven, sehr geehrter Herr Zöller, meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie im Namen der Stadt Beckum ganz herzlich.
Es ist mir eine große Freude, heute hier stehen zu dürfen und
ich gratuliere Ihnen, liebe Karin Burtzlaff, stellvertretend für den ganzen Verein „Fuer-ein-ander“, zu dieser neuen Einrichtung für Beckum.

Es ist gerade einmal acht Jahre her, da wurde das Schwester-Blanda-Haus eröffnet, eine Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen. Mit der „Alten Gärtnerei“ haben Sie nun für Beckum eine wichtige Ergänzung zum Schwester-Blanda-Haus geschaffen: ein soziales Zentrum, wo Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen Unterstützung bekommen, vielfältige Angebote und kompetente Ansprechpartner gebündelt sind, wo sie eine erste Anlaufstelle finden und auch ein neues Zuhause.

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Dr. Rudolf Grothues ist neuer 1. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Beckum

Dr. Rudolf Grothues ist neuer 1. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Beckum. Auf Vorschlag von SPD, FWG und Grünen ist der 46jährige Sozialdemokrat heute (26. Oktober) in geheimer Abstimmung vom Stadtrat gewählt worden; er löst damit Resi Gerwing von der CDU ab, die in den kommenden fünf Jahren als 2. stellvertretende Bürgermeisterin amtiert.

3. stellvertretender Bürgermeister wurde Heinz Haske, der das Amt für zweieinhalb Jahre ausüben und dann an Karin Burtzlaff von den Grünen abgeben wird.
Vor der Wahl herrschte eine angespannte Stimmung im Rat, kam es doch auf jede Stimme an. Da alle Ratsmitglieder anwesend waren und sich CDU, FDP und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann (CDU) mit ihren insgesamt 19 Stimmen für Resi Gerwing ausgesprochen hatten, durfte für den Wahlvorschlag der Fraktionen von SPD, FWG und Grünen keine Stimme fehlen und so kam es dann auch. Auf den Wahlvorschlag mit Dr. Rudolf Grothues an der Spitze entfielen 20 Stimmen und damit war der Wechsel perfekt. Genau diese Position hatte ihm seine Partei zugedacht, um auf sein hervorragendes Wahlergebnis bei der zurückliegenden Kommunalwahl aufbauen zu können und zwar aus einer exponierten Position heraus.

Kommunalpolitisches Frühstück mit Reinhard Schultz

Zum 12. und zum letzten Mal hat der Bundestagsabgeordnete der SPD im Kreis Warendorf, Reinhard Schultz, sein kommunalpolitisches Frühstück stattfinden lassen. Und es zeugt von guter Verbundenheit mit dem SPD-Stadtverband Beckum, dass dieses in Beckum stattfand, und zwar in den Räumlichkeiten der Freckenhorster Werkstätten im Gewerbepark Grüner Weg. Reinhard Schultz ging in seinem Vortrag noch einmal auf die Auslöser und die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise ein. Derzeit sind seriöse Prognosen zwar nicht möglich, doch sei möglicherweise im Laufe des nächsten Jahres ein Hoffnungsschimmer zu erwarten, allerdings wohl weniger im Bereich der Arbeitslosenentwicklung. Diese hinke immer etwas der wirtschaftlichen Entwicklung hinterher, so dass hier die schlechten Zahlen erst noch folgen werden.

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