Faire Produktvielfalt im REWE

Besuch im REWE: Annegret Kortmüller, Marion Matuszek, Dr. Rudolf Grothues, Ina Schleebrügge und Angelika Grüttner-Lütke (v.l.n.r.)

Steuerungsgruppe Fairtrade lädt zur Sortimentskunde im REWE

Schokolade, Kaffee, Tee aber auch eher wenig bekannte Produkte wie Ananas gibt es im REWE zu fairen Konditionen. Die Steuerungsgruppe Fairtrade hatte am vergangenen Montag zur Sortimentserkundung in den Supermarkt eingeladen. Thomas Schürbüscher, Mitglied der Steuerungsgruppe, führte durch das Angebot.

„Ich bin selbst überrascht, wie viele faire Produkte wir im Sortiment haben“, sagt Schürbüscher nach dem Treffen. Insbesondere viele Produkte der REWE-Eigenmarke tragen ein Fairtrade-Siegel. „Gerne würde ich die Produkte künftig noch sichtbarer machen, damit der Kunde sie schneller findet“, resümiert er. Rund 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der Gruppe gefolgt. 

„Das Treffen war ein voller Erfolg“, zieht Marion Matuszek von der Stadt Beckum Bilanz. „Wir sollten künftig mehr Aktionen machen, die praxisnah sind und den fairen Handel spürbar in den Alltag integrieren“, setzt sie fort. Zwei Wochen lang wird nun eine Auswahl der fairen Produkte am Eingang des REWE ausgestellt, damit die Kunden auf das Sortiment aufmerksam werden. 

Das nächste Treffen der Steuerungsgruppe findet am 13. März 2019 um 18.00 Uhr in der VHS (Raum 10) statt. Anschließend startet ab 19.00 Uhr der Vortrag „Öko – Bio – Fair? Einblick in den Label-Dschungel“ in Kooperation mit der Christlichen Initiative Romero (CIR) aus Münster sowie dem Klimaschutzmanager der Stadt Beckum. Interessierte sind herzlich willkommen!

Trikot-Tausch – Ausstellungseröffnung in der Sparkasse

Dr. Rudolf Grothues, Steffi Neumann, Antje Rühmann und Jürgen Wenning (Bild: B. Fernkorn)

Lieber Herr Wenning, liebe Antje, liebe Steffi Neumann,

sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich sehr, dass ich heute diese Ausstellung mit eröffnen darf, insbesondere auch, weil ich ja Mitglied der Steuerungsgruppe bin, die sich seit rund 1,5 Jahren mit dem Thema Fairtrade in Beckum beschäftigt.

Beckum hat die offizielle Zertifizierung zur Faitrade-Stadt im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen und die Urkunde im Rahmen der Pütt-Tage 2017 erhalten. Initialzündung war ein Antrag der Grünen, der dann – beim zweiten Anlauf – auch eine Mehrheit im Stadtrat erhalten hatte.

Wir haben dann im letzten Jahr eine Bestandsaufnahme aller Institutionen, Unternehmen, Einzelhändler, Schulen, Vereine usw. gemacht. Da gab es schon eine stattliche Anzahl von Einrichtungen, die Fairtrade-Produkte anbieten.

Es gibt aber schon seit fast 40 Jahren ein großes Engagement vor allem im kirchlichen Raum ausgehend von der Aktionsgemeinschaft Eine Welt (AGEW), die fair gehandelte Produkte anbietet. Die Gruppe verkaufte zunächst samstags zur Marktzeit auf der Nordstraße Kaffee, Tee, Jutetaschen und Honig. Heute verkaufen sie die Produkte zur Marktzeit im Pfarrheim St. Stephanus und bieten ab und an ein Faires Frühstück an.

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Fairtrade-Stadt Beckum

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt“ freuen sich sehr über die erfolgreiche Bewerbung: (von links) Annegret Kortmöller, Marion Matuszek, Monika Gerber, Ina Schlebrügge, Antje Ruhmann (Leiterin der Steuerungsgruppe) und Dr. Rudolf Grothues. Es fehlen Angelika Grüttner-Lütke und Gilbert Wamba) (Foto: Stadt Beckum)

Beckum, darf sich ab sofort Fairtrade-Stadt nennen, diese frohe Nachricht ging jetzt im Beckumer Rathaus ein. 

Die offizielle Auszeichnung durch einen Vertreter von Fairtrade Deutschland erfolgt im Rahmen der Eröffnung der Pütt-Tage am Freitag, 1. September, um 19 Uhr auf dem Marktplatz. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

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Beckum soll Fairtrade-Stadt werden

(Foto: Stadt Beckum)

Beckum soll sich um den Titel „Fairtrade-Town” bewerben und auf diese Weise verdeutlichen, dass die Beckumerinnen und Beckumer den fairen Handel in der Welt unterstützen.

Das hat der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 7. Juli beschlossen. Dieser Ratsbeschluss ist die erste Voraussetzung, die für eine solche Auszeichnung verlangt wird. Insgesamt sind fünf Kriterien zu erfüllen. Wie diese Aufgabe angegangen werden soll, das wurde jetzt in einer Auftaktveranstaltung vereinbart, an der Vertreterinnen und Vertreter der Politik und weitere Interessierte teilnahmen.

Der nächste Schritt wird die Gründung einer Steuerungsgruppe sein. Dies ist für den 11. Januar 2017 vorgesehen. Für den Titel „Fairtrade-Town” ist es darüber hinaus notwendig nachzuweisen, dass es im Einzelhandel und in der Gastronomie eine bestimmte Anzahl von fair gehandelten Produkten gibt. Auch Aktivitäten von Vereinen, Schulen und Kirchengemeinden sind zu belegen, genauso wie die Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das nächste „Faire Frühstück” der Aktionsgemeinschaft Eine Welt am Samstag, 22. Oktober,  von 9 bis 11 Uhr im Pfarrheim St. Stephanus stattfindet. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Ansprechpartnerin für die Bewerbung als Fairtrade-Town ist ​Marion Matuszek (Text: Stadt Beckum)

Fairtrade-Stadt: Antrag auf dem Weg

Antje Ruhmann und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann bei der Antragsunterzeichnung. Dahinter stehen im doppelten Wortsinn auch Dr. Rudolf Grothues (SPD), Annegret Kortmöller (Eine-Welt-Gruppe Beckum „AGEW“), Marion Matuszek (Stadt Beckum) und Angelika Grüttner-Lütke (Bündnis 90/Die Grünen). (Foto: Stadt Beckum)

Beckum erfüllt offenbar die vorgegebenen Standards, um in den Kreis der sogenannten „Fairtrade-Towns” aufgenommen zu werden. Das hatte eine Umfrage ergeben. Der Antrag wurde jetzt unterzeichnet.

Die Vorsitzende der Beckumer Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt” Antje Ruhmann und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann haben die Bewerbung unterschrieben und auf den Weg gebracht. Wenn alles gut geht, darf sich die Stadt Beckum bald offiziell „Fairtrade-Town” nennen.

Zuvor hatte die Stadt Beckum eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Das erfreuliche Ergebnis: Mehr als 4 Gastronomiebetriebe bieten Kaffee, Tee, Orangensaft oder Wein aus fairem Handel an. Mehr als  8 Einzelhandelsgeschäfte haben mindestens 2 fair gehandelte Produkte in ihrem Sortiment.

Vielfältige faire Produkte in Kirchen, Schulen und Vereinen
Darüber hinaus gibt es ehrenamtliche Projekte, die sich um die Vermarktung und Verbreitung fair gehandelter Produkte drehen: So verkauft die Eine-Welt-Gruppe im Pfarrheim St. Stephanus jeden Samstag Produkte aus anderen Kontinenten, von denen die Produzenten unmittelbar und besser profitieren. Auch andere Kirchengemeinden nutzen und verkaufen fair gehandelte Produkte. In mehreren Lehrerzimmern wird fair gehandelter Kaffee gekocht, im Albertus-Magnus-Gymnasium verkaufen Schülerinnen fair gehandelte Schokolade, um Elternsprechtage zu versüßen. Vereine wie Frauen helfen Frauen beim Café Pütt, Treffpunkt Courage, Mütterzentrum oder DLRG verkaufen „faire” Getränke.

Fair gehandelter Kaffee bei vielen Institutionen

Bei der Stadt Beckum, der Energieversorgung Beckum, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf und der Wasserversorgung Beckum dampft Faires aus der Kaffee- oder Teetasse. Bei so viel Engagement hofft die Steuerungsgruppe Beckum, dass die Kampagne Fairtrade Towns Deutschland die Kriterien als erfüllt ansieht und die Stadt Beckum als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet wird.

(Text und Foto: Pressestelle der Stadt Beckum)