SPD-Sommerfahrt 2018 – Zu Besuch in Trier und Luxemburg

Die Sommerfahrt des SPD-Ortsvereins Beckum führte in diesem Jahr in die älteste Stadt Deutschlandes Trier und in die Europastadt Luxemburg, unter der Leitung der Vorstandsmitglieder Mirsel Öztürk und Birgit Harrendorf-Vorländer.

Während einer Stadtführung bekamen die Mitreisenden einen ersten allgemeinen Überblick über die Stadt Trier, ihre Entwicklung und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Porta Nigra (Wahrzeichen der Stadt und größtes Stadttor der antiken Welt), das spätromanisches Dreikönigenhaus aus dem 13. Jahrhundert, den mittelalterlich geprägten Hauptmarkt mit dem imposanten Turm der St.-Gangolf-Kirche, den Dom St. Peter und Liebfrauenkirche und das Kurfürstliche Palais aus dem 18. Jahrhundert. Im Palastgarten waren allen Statuen mit einem orangefarbenen Bändchen die Augen verbunden. Mit der Aktion sollte an tausende Menschen erinnert werden, die auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken waren und vor deren Schicksal man nicht die „Augen verschließen solle“. Auf eigene Faust besuchten später die Mitreisenden die Innenstadt, u.a. auch das Geburtshaus von Karl Marx, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird.

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Fairtrade-Stadt Beckum feiert 1. Geburtstag

Mitglieder der Steuerungsgruppe: Monika Gerber, Annegret Kortmüller, Dr. Rudolf Grothues, Marion Matuschek und Gilbert Wamba.

100 Tassen Geburtstagskaffee wurden gratis im Café Pütt von „Frauen helfen Frauen” ausgeschenkt, denn die Fairtrade-Stadt Beckum feierte 1. Geburtstag.

Der Verein gehört wie manch anderer zu den Vereinen, die für den Bürokaffee und bei besonderen Aktionen fairgehandelten Kaffee nutzen. Rudolf Grothues erinnerte als stellvertretender Bürgermeister und Steuerungsgruppenmitglied in seinem Grußwort an die Aktivitäten im vergangenen Jahr und wies auf die landesweite Faire Woche hin. Sie findet vom 14. bis 28. September statt unter dem Motto  „fairhandeln: Gemeinsam für ein gutes Klima”. In dieser Zeit gibt es dazu spannende Angebote, die im Kursprogramm der Volkshochschule Beckum-Wadersloh zu finden sind. „Fairtrade-Stadt Beckum feiert 1. Geburtstag“ weiterlesen

Katie Nagoette siegt beim Stabhochsprung-Meeting

Ausstellungseröffnung Inge Gutbrod: Last night I dreamed of falling sundrops

 

Verehrte Frau Gutbrod,

sehr geehrter Herr Dr. Trescher, sehr geehrter Herr Dr. Gesing!

meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber!

Licht und Wachs – das sind die Hauptmaterialien, mit denen Inge Gutbrod arbeitet. Das Licht bringt das Wachs zum Leuchten, aber zu viel Licht würde Wärme bedeuten und das Wachs zum Schmelzen bringen. Es ist so fragil wie faszinierend. So vielfältig wie stimmungs- und wirkungsvoll.

Mit ihren Lichtkunst-Installationen verwandelt die Künstlerin unser Stadtmuseum in ein ganz neues Licht. Die Räume werden gleich mit zum Exponat und gehen in jedem Fall eine schöne Symbiose ein. Manchmal ragen wachsene Gebilde aus der Wand, manchmal stehen sie skulptural im Raum.

Wir sehen viel Wachs-Weiß, aber auch knallige Farben, die jeden Raum in ein eigenes Licht tauchen. Davon können sich von heute an und noch bis zum 21. Oktober alle Besucherinnen und Besucher ein Bild machen. Apropos Bild: Neben denen aus Wachs gibt es noch weitere Exponate, deren Herkunft überraschen dürfte. Manches möchte man sich auf der Zunge zergehen lassen….  „Ausstellungseröffnung Inge Gutbrod: Last night I dreamed of falling sundrops“ weiterlesen

NRW-Wirtschaftsminister zu Gast in Beckum

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart (Mitte) wird eingerahmt von den Kommunalpolitikern Felix Markmeier-Agnesens (SPD), stellv. Bürgermeister Dr. Rudolf Grothues (SPD), Tobias Tarner (FDP) und Markus Höner (CDU)

Auf Einladung des Industrievereins Beckum war Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart in der Püttstadt zu Gast. Dabei warf er einen ausführlichen Blick in die Arbeit der Firmen Blumenbecker und Krogbeumker. Insbesondere Blumenbecker glänzt dabei durch ihr Engagement im Bereich der Digitalisierung 4.0. Beispielhaft wurden die Online-Wartung von Maschinen, die Entwicklung intelligenter Flughafengeräte und der Aufbau von Schaltanlagen vorgetragen. Anschließend ging es dann zum Zementwerk Phönix, um dort die neuen Anlagen zur Stickstoff-Eliminierung und zur Vorkalzinierung zu besichtigen.

Konzert: Wind und Meer – MAGDUS

Ein tolles Konzert fand auf dem Hof des Künstlers Ulrich Möckel in Unterberg statt.

Festivalleiterin Dr. Susanne Schulte, Ulrich Möckel und seine Frau Dr. Andrea Brockmann u. stellv. Bürgermeister Dr. Rudolf Grothues (Foto: Sigrid Himmel)

Ob es Klänge so frei, als seien sie körperlos, spielt, als wehte ein Wind, oder melancholisch süße, auch bittere Melodien und Harmonien von existenzieller Schwere, immer prägt Könner- und Leidenschaft und ein profundes Einverständnis den Auftritt von MagDu. Und da das preisgekrönte Duo das ganze Leben in Originalwerken und Transkriptionen für Saxophon und Klavier preist, kommen Übermut und Humor, seliger Gesang, robuste Attacken und ekstatische Eskapaden oder klassisch Beschwingtes sowie jazzig Beswingtes in seinem Programm nicht zu kurz. Wer bei „Summertime“ schwelgt und bei „I’ve got rhythm“ groovt, erlebt mit MagDu gewiss auch Brahms‘ Tiefe und Heiterkeit und das, was Daniel Barenboim meinte, als er im Hinblick auf Debussys 100. Todestag in diesem Jahr über den großen französischen Neuerer der Musik (Die Welt, 25.03.2018) bemerkte: „Debussy ist, als ob Sie, wenn Sie Ihr Leben lang in den Bergen gewohnt haben, plötzlich am Meer stehen. Ohne es je vorher gesehen zu haben.“

Ausstellung zum 10. Todestag von Heinrich Gerhard Bücker in der Alten Lagerei

Sehr geehrter Herr Bücker-de Silva, liebe Familie Bücker-de Silva,

sehr geehrter Herr Pastor Wachowsky, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Heinrich Gerhard Bücker war nicht nur Ehrenbürger der Stadt Beckum, er hat auch wie kein zweiter seinen künstlerischen Fuß- oder besser Handabruck in seiner Heimatstadt hinterlassen. Dass Sie nun anlässlich seines 10. Todestages einen Teil seines künstlerischen Nachlasses in dieser Ausstellung präsentieren, freut mich sehr. Gleichzeitig bin ich sehr neugierig, da in dieser Ausstellung auch Werke zu sehen sind, die bisher nicht veröffentlicht wurden. Es ist mir eine Ehre, Sie alle ganz herzlich im Namen der Stadt Beckum zur heutigen Ausstellungseröffnung begrüßen zu dürfen!

Für die Beckumerinnen und Beckumer meiner Generation kann ich sagen, dass wir mit Heinrich Gerhard Bückers Werken groß geworden sind. Ob es das Steinkühler-Denkmal auf der Nordstraße ist, der Nepomuk, der seinen Standort im Flussbett der Werse hat, der Pütt-Brunnen auf dem Marktplatz, der jüngst Gegenstand eines Bürgerentscheids war oder die bronzene Tür des Alten Rathauses, in dem das Stadtmuseum seinen Sitz hat, überall lässt sich die Handschrift des bedeutenden Beckumer Künstlers erkennen.

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7. Münsterland-Sternlauf des Vereins „Läuferherz“ zugunsten der Kinderkrebshilfe Münster e. V.

Die Teilnehmer kurz vor dem Start in Beckum

Liebe Läuferinnen und Läufer,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

herzlich willkommen am Startplatz von Etappe 2 des diesjährigen Sternlaufs. Vor Ihnen liegen 13,2 Kilometer zum nächsten Etappenziel in Ahlen. Die gesamte Strecke Südost nach Münster mit Startpunkt in Lippetal ist beachtliche 76,3 Kilometer lang.

Alle, die mitmachen, spenden „laufend“ Geld, also natürlich indem sie laufen. Und damit spenden Sie sprichwörtlich all jenen ihre Energie, die das besonders gut brauchen können, krebskranken Kindern und ihren Angehörigen. Die benötigen in dieser schweren Zeit viel und jede denkbare Unterstützung. Und daher ist diese Idee des Sternlaufs auch so unterstützenswert. „7. Münsterland-Sternlauf des Vereins „Läuferherz“ zugunsten der Kinderkrebshilfe Münster e. V.“ weiterlesen

Zeichen gegen Fremdenhass und Rassismus

Im Foyer am Standort Ennigerloh der Interkommunalen Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum enthüllten am Dr. Rudolf Grothues, Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Beckum, Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf, und der letzte Leiter der Anne-Frank-Schule, Klaus Hölscher, das Anne-Frank-Relief (Foto: T. Junker)

Die Glocke vom 08.07.18: Till Junker

Ennigerloh (gl). Kaum ein Name ist so stark mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust verbunden wie der des jüdischen Mädchens Anne Frank, das kurz vor Kriegsende den Nationalsozialisten zum Opfer fiel. Das Anne-Frank-Relief „Sie hassen mich ohne Grund“ von der in Ennigerloh geborenen Bildhauerin Hilde Schürk-Frisch setzt auch 73 Jahre danach ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und für Toleranz. Seit Freitag hängt es im Foyer der Gesamtschule in Ennigerloh-Neubeckum.

Lange Zeit war es im Foyer der im vergangenen Jahr ausgelaufenen Anne-Frank-Schule zu sehen. An diesem Standort steht heute die Gesamtschule. Im Zuge der umfangreichen Baumaßnahmen war das Relief demontiert und im Rathaus deponiert worden. Nach dem Abschluss der Arbeiten ist das Relief nun an seinen früheren Ort zurückgekehrt und hängt nur wenige Meter entfernt von seinem damaligen Platz.

Das Relief sei begleitendes Element im Alltag der Hauptschule und ständig mahnender Wegweiser gewesen, das Geschehene nicht zu vergessen, sagte Bürgermeister Berthold Lülf am Freitag bei der feierlichen Enthüllung des Kunstwerks vor ehemaligen Lehrern sowie Vertretern aus Verwaltung und Politik. Es solle auch bei nachfolgenden Schülergenerationen das stetige Bewusstsein für Verantwortung, Courage und Toleranz und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit schärfen.

Auf Initiative des damaligen Leiters der Anne-Frank-Schule, Walter Tillmann, und mit finanzieller Unterstützung von Ennigerloher Firmen war das Relief von Bildhauerin Hilde Schürk- Frisch geschaffen und zwei Jahre nach der Namensgebungsfeier 1989 in der Hauptschule aufgehängt worden. „Der Name Anne-Frank-Schule war uns jahrzehntelang Programm“, sagte Antoni- us Boes, der im Namen der ehemaligen Lehrer der Hauptschule sprach. Die Rückkehr des Reliefs könnte keinen aktuelleren Zeitpunkt finden. „Europa hat erneut gegen unselige Ideen zu kämpfen, von denen wir glaubten, sie erstickt zu haben.“

Vom Lehrerkollegium der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum war aus Krankheitsgründen und wegen Stundenplanberatungen niemand anwesend. Im Namen von Schulleiterin Ellen Greiwe erklärte Berthold Lülf, dass die Gesamtschule eine Schule mit Courage und gegen Rassismus sei. „Wir werden das Gedenken Anne Franks als Opfer des NS-Terrors aufrechterhalten, um dem in unserer Gesellschaft leider latenten Rassismus entgegenzuwirken.“