Konzert: Wind und Meer – MAGDUS

Ein tolles Konzert fand auf dem Hof des Künstlers Ulrich Möckel in Unterberg statt.

Festivalleiterin Dr. Susanne Schulte, Ulrich Möckel und seine Frau Dr. Andrea Brockmann u. stellv. Bürgermeister Dr. Rudolf Grothues (Foto: Sigrid Himmel)

Ob es Klänge so frei, als seien sie körperlos, spielt, als wehte ein Wind, oder melancholisch süße, auch bittere Melodien und Harmonien von existenzieller Schwere, immer prägt Könner- und Leidenschaft und ein profundes Einverständnis den Auftritt von MagDu. Und da das preisgekrönte Duo das ganze Leben in Originalwerken und Transkriptionen für Saxophon und Klavier preist, kommen Übermut und Humor, seliger Gesang, robuste Attacken und ekstatische Eskapaden oder klassisch Beschwingtes sowie jazzig Beswingtes in seinem Programm nicht zu kurz. Wer bei „Summertime“ schwelgt und bei „I’ve got rhythm“ groovt, erlebt mit MagDu gewiss auch Brahms‘ Tiefe und Heiterkeit und das, was Daniel Barenboim meinte, als er im Hinblick auf Debussys 100. Todestag in diesem Jahr über den großen französischen Neuerer der Musik (Die Welt, 25.03.2018) bemerkte: „Debussy ist, als ob Sie, wenn Sie Ihr Leben lang in den Bergen gewohnt haben, plötzlich am Meer stehen. Ohne es je vorher gesehen zu haben.“

Ausstellung zum 10. Todestag von Heinrich Gerhard Bücker in der Alten Lagerei

Sehr geehrter Herr Bücker-de Silva, liebe Familie Bücker-de Silva,

sehr geehrter Herr Pastor Wachowsky, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Heinrich Gerhard Bücker war nicht nur Ehrenbürger der Stadt Beckum, er hat auch wie kein zweiter seinen künstlerischen Fuß- oder besser Handabruck in seiner Heimatstadt hinterlassen. Dass Sie nun anlässlich seines 10. Todestages einen Teil seines künstlerischen Nachlasses in dieser Ausstellung präsentieren, freut mich sehr. Gleichzeitig bin ich sehr neugierig, da in dieser Ausstellung auch Werke zu sehen sind, die bisher nicht veröffentlicht wurden. Es ist mir eine Ehre, Sie alle ganz herzlich im Namen der Stadt Beckum zur heutigen Ausstellungseröffnung begrüßen zu dürfen!

Für die Beckumerinnen und Beckumer meiner Generation kann ich sagen, dass wir mit Heinrich Gerhard Bückers Werken groß geworden sind. Ob es das Steinkühler-Denkmal auf der Nordstraße ist, der Nepomuk, der seinen Standort im Flussbett der Werse hat, der Pütt-Brunnen auf dem Marktplatz, der jüngst Gegenstand eines Bürgerentscheids war oder die bronzene Tür des Alten Rathauses, in dem das Stadtmuseum seinen Sitz hat, überall lässt sich die Handschrift des bedeutenden Beckumer Künstlers erkennen.

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7. Münsterland-Sternlauf des Vereins „Läuferherz“ zugunsten der Kinderkrebshilfe Münster e. V.

Die Teilnehmer kurz vor dem Start in Beckum

Liebe Läuferinnen und Läufer,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

herzlich willkommen am Startplatz von Etappe 2 des diesjährigen Sternlaufs. Vor Ihnen liegen 13,2 Kilometer zum nächsten Etappenziel in Ahlen. Die gesamte Strecke Südost nach Münster mit Startpunkt in Lippetal ist beachtliche 76,3 Kilometer lang.

Alle, die mitmachen, spenden „laufend“ Geld, also natürlich indem sie laufen. Und damit spenden Sie sprichwörtlich all jenen ihre Energie, die das besonders gut brauchen können, krebskranken Kindern und ihren Angehörigen. Die benötigen in dieser schweren Zeit viel und jede denkbare Unterstützung. Und daher ist diese Idee des Sternlaufs auch so unterstützenswert. „7. Münsterland-Sternlauf des Vereins „Läuferherz“ zugunsten der Kinderkrebshilfe Münster e. V.“ weiterlesen

Zeichen gegen Fremdenhass und Rassismus

Im Foyer am Standort Ennigerloh der Interkommunalen Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum enthüllten am Dr. Rudolf Grothues, Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Beckum, Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf, und der letzte Leiter der Anne-Frank-Schule, Klaus Hölscher, das Anne-Frank-Relief (Foto: T. Junker)

Die Glocke vom 08.07.18: Till Junker

Ennigerloh (gl). Kaum ein Name ist so stark mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust verbunden wie der des jüdischen Mädchens Anne Frank, das kurz vor Kriegsende den Nationalsozialisten zum Opfer fiel. Das Anne-Frank-Relief „Sie hassen mich ohne Grund“ von der in Ennigerloh geborenen Bildhauerin Hilde Schürk-Frisch setzt auch 73 Jahre danach ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und für Toleranz. Seit Freitag hängt es im Foyer der Gesamtschule in Ennigerloh-Neubeckum.

Lange Zeit war es im Foyer der im vergangenen Jahr ausgelaufenen Anne-Frank-Schule zu sehen. An diesem Standort steht heute die Gesamtschule. Im Zuge der umfangreichen Baumaßnahmen war das Relief demontiert und im Rathaus deponiert worden. Nach dem Abschluss der Arbeiten ist das Relief nun an seinen früheren Ort zurückgekehrt und hängt nur wenige Meter entfernt von seinem damaligen Platz.

Das Relief sei begleitendes Element im Alltag der Hauptschule und ständig mahnender Wegweiser gewesen, das Geschehene nicht zu vergessen, sagte Bürgermeister Berthold Lülf am Freitag bei der feierlichen Enthüllung des Kunstwerks vor ehemaligen Lehrern sowie Vertretern aus Verwaltung und Politik. Es solle auch bei nachfolgenden Schülergenerationen das stetige Bewusstsein für Verantwortung, Courage und Toleranz und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit schärfen.

Auf Initiative des damaligen Leiters der Anne-Frank-Schule, Walter Tillmann, und mit finanzieller Unterstützung von Ennigerloher Firmen war das Relief von Bildhauerin Hilde Schürk- Frisch geschaffen und zwei Jahre nach der Namensgebungsfeier 1989 in der Hauptschule aufgehängt worden. „Der Name Anne-Frank-Schule war uns jahrzehntelang Programm“, sagte Antoni- us Boes, der im Namen der ehemaligen Lehrer der Hauptschule sprach. Die Rückkehr des Reliefs könnte keinen aktuelleren Zeitpunkt finden. „Europa hat erneut gegen unselige Ideen zu kämpfen, von denen wir glaubten, sie erstickt zu haben.“

Vom Lehrerkollegium der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum war aus Krankheitsgründen und wegen Stundenplanberatungen niemand anwesend. Im Namen von Schulleiterin Ellen Greiwe erklärte Berthold Lülf, dass die Gesamtschule eine Schule mit Courage und gegen Rassismus sei. „Wir werden das Gedenken Anne Franks als Opfer des NS-Terrors aufrechterhalten, um dem in unserer Gesellschaft leider latenten Rassismus entgegenzuwirken.“

Schwimmfest der Grund- und Förderschulen im Freibad Beckum

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,

liebe Helferinnen und Helfer, verehrtes Organisationsteam,

Sie alle haben, aber vor allem natürlich ihr Schülerinnen und Schüler habt euch nach so viel sportlichem Einsatz jetzt eine Verschnaufpause verdient. Es ist wirklich großartig, dass so viele Kinder an diesem Wettbewerb teilgenommen haben. Die Kinder von 6 Beckumer Grundschulen haben hier heute alles gegeben, um zu zeigen, dass sie nicht wasserscheu sind, dass sie Ausdauer haben, dass sie sich über Wasser halten können und auch gut abtauchen können, aber vor allem, dass sie mit ihren Klassen ein tolles Team sind. Das begeistert mich! „Schwimmfest der Grund- und Förderschulen im Freibad Beckum“ weiterlesen

Letzte Entlassfeier der Städtischen Realschule

Liebe Schülerinnen und Schüler, besser gesagt, liebe ehemaligen Schülerinnen und Schüler, ich gratuliere Ihnen allen ganz herzlich zum Schulabschluss!

Und ich grüße auch alle Eltern und Geschwister, die Schulleiterin Elisabeth Suer, die Lehrerinnen und Lehrer, die Sie dabei lange Jahre unterstützt haben!

10 Schuljahre liegen nun hinter Ihnen, 6 davon gemeinsam hier an der Städtischen Realschule. Damit haben Sie einen Großteil Ihres Lebens als Schülerinnen und Schüler zugebracht. Es geht also ein wichtiger Lebensabschnitt für Sie zu Ende.

Ihr Jahrgang ist etwas Besonderes. Schon allein deshalb, weil die Realschule hinter Ihnen die Tür schließen wird. Es sind nach Ihnen keine Jahrgänge mehr nachgewachsen. Ihre Schule wurde immer kleiner und wird in dieser Form nicht weiterbestehen. Aber das haben Sie vielleicht gar nicht so sehr wahrgenommen, da mit der Sekundarschule im selben Gebäude ja etwas Neues aufgebaut wurde. Und es ist ja so: Wo immer etwas beendet wird, entsteht etwas Neues. Das gilt auch für das, was vor Ihnen liegt. „Letzte Entlassfeier der Städtischen Realschule“ weiterlesen

Tischtennis-Turnier für Flüchtlinge, AK Asyl der Pfarrgemeinde St. Stephanus

Lieber Heinz Jürgen Meyer, lieber Matthias Michalczyk,

verehrte Mitwirkende im Arbeitskreis Asyl der Pfarrgemeinde St. Stephanus,

liebe Sportlerinnenund Sportler, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Ich freue mich über die Ausrichtung dieses Tischtenis-Turnieres. Mit dabei sind bestimmt richtige Tischtennis-Talente ebenso wie Tisch-Tennis-Anfänger.

Sport ist bei der Integration ein wahrer Türöffner, denn im Sport findet man schnell eine gemeinsame Sprache, auch wenn man die jeweils andere Muttersprache nicht beherrscht. Beim Sport geht es um Fairness, Einsatzfreude, Können, Bewegung und natürlich Auspowern und Schweiß. Und das ist in allen Sprachen gleich. Und natürlich geht es dabei auch um Spaß und Glück! Denn, ob der Ball ein fieser Netzroller wird oder an der Kante abprallt und somit kaum zu kriegen ist, das hat viel mit Glück zu tun.
Ich wünsche davon den Teilnehmenden eine ganze Menge. Und Spaß macht Mitmachen wie Zuschauen sowieso!

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Freibadfest Beckum 2018

Die Vorsitzende des Fördervereins Barbara Martin und Dr. Rudolf Grothues (Foto: Falbrede; Die Glocke)

Liebe kleinen und großen Schwimmerinnen und Schwimmer! Verehrte Gäste!

Plitsch, platsch, zisch, wusch … wofür steh

en diese lautmalerischen Worte? Ich würde sagen für Erfrischung und prickelnden Wasserspaß! Ich treibe es noch ein wenig weiter: In den Sträuchern summt und brummt es, in den Bäumen piept und zwitschert es, und von den Badegästen erschallt ein fröhliches Quieken oder Murmeln. Mit diesen schönen Wörtern aus der Lautmalerei ist schon fast alles gesagt: Ein Tag im Freibad ist mitunter laut, ja, aber vor allem malerisch. Er ist wie Urlaub! Eben erholsam und erfrischend. Hier kann man die Seele baumeln lassen.

Und damit begrüße ich Sie alle auf dem Freibadfest, zu dem der Förderverein Beckumer Schwimmbäder heute bei freiem Eintritt einlädt! Dafür ein herzlicher Dank an die Vorsitzende Barbara Martin für Ihr gesamtes Team!

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Trikot-Tausch – Ausstellungseröffnung in der Sparkasse

Dr. Rudolf Grothues, Steffi Neumann, Antje Rühmann und Jürgen Wenning (Bild: B. Fernkorn)

Lieber Herr Wenning, liebe Antje, liebe Steffi Neumann,

sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich sehr, dass ich heute diese Ausstellung mit eröffnen darf, insbesondere auch, weil ich ja Mitglied der Steuerungsgruppe bin, die sich seit rund 1,5 Jahren mit dem Thema Fairtrade in Beckum beschäftigt.

Beckum hat die offizielle Zertifizierung zur Faitrade-Stadt im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen und die Urkunde im Rahmen der Pütt-Tage 2017 erhalten. Initialzündung war ein Antrag der Grünen, der dann – beim zweiten Anlauf – auch eine Mehrheit im Stadtrat erhalten hatte.

Wir haben dann im letzten Jahr eine Bestandsaufnahme aller Institutionen, Unternehmen, Einzelhändler, Schulen, Vereine usw. gemacht. Da gab es schon eine stattliche Anzahl von Einrichtungen, die Fairtrade-Produkte anbieten.

Es gibt aber schon seit fast 40 Jahren ein großes Engagement vor allem im kirchlichen Raum ausgehend von der Aktionsgemeinschaft Eine Welt (AGEW), die fair gehandelte Produkte anbietet. Die Gruppe verkaufte zunächst samstags zur Marktzeit auf der Nordstraße Kaffee, Tee, Jutetaschen und Honig. Heute verkaufen sie die Produkte zur Marktzeit im Pfarrheim St. Stephanus und bieten ab und an ein Faires Frühstück an.

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