Verabschiedung von Pastor Günther Falkenberg

Sehr geehrter Herr Pastor Falkenberg!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wenn eine Kirchengemeinde ein Mitglied des Seelsorgeteams verabschiedet, so betrifft dieses Ereignis auch die politische Gemeinde, denn es gibt viele Schnittstellen zwischen den Pfarrgemeinden und der Stadt Beckum. Deshalb darf ich Ihnen, verehrter Pastor Falkenberg, heute im Namen der Stadt Beckum für alles danken, was Sie in den 9 Jahren Ihres Dienstes in Neubeckum für die Kirchengemeinde St. Franziskus und für die ganze Stadt Beckum getan haben. 

Wir sind uns in dieser Zeit bei vielen Gelegenheiten begegnet: Ob bei der Gratulation zu Geburtstagen und Jubiläen, bei Eröffnungen und Umbaumaßnahmen kirchlicher Einrichtungen oder wie zuletzt beim Freibadfest. Auch beim Moscheefest haben wir uns regelmäßig getroffen und damit komme ich zu einem Schwerpunkt Ihrer Arbeit. Ökumene und interreligiöser Dialog liegen Ihnen nämlich in besonderer Weise am Herzen. 

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„Vom Willkommen zum Ankommen“, Ausstellung im Mütterzentrum

Foto: S. Himmel

Sehr geehrte Frau Bublies-Tielker, sehr geehrte Frau Lange

liebe Mitglieder der Initiative „Willkommen in Beckum“,

liebe Fotografinnen und Fotografen der Photoschmiede Beckum,

liebe Fotomotive, also alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die auf den Fotos sind

verehrte Gäste,

Ich danke Ihnen allen für diese umwerfende Ausstellung! Wir sehen junge Menschen, die hoch motiviert einen Beruf erlernen, die die deutsche Sprache lernen, die gemeinsam und ganz ungezwungen Spaß haben, ihre Freizeit miteinander verbringen. 

Miteinander ist ein schönes Stichwort. Die Initiative „Willkommen in Beckum“ hat sich besonders der jungen Geflüchteten angenommen und ihnen von Anfang an eine Perspektive gegeben, im engen Austausch und ebenbürtigen Miteinander. 


Die jungen Menschen beispielsweise aus Syrien, Mali, Afghanistan oder dem Irak haben dieses Angebot ganz offenbar geradezu aufgesogen. Sie sind hochmotiviert, und zwar nicht nur in Bezug auf ihre berufliche Laufbahn, die sich hier bereits ergeben hat oder noch eröffnet, nein, auch in Bezug auf ihre gesellschaftliche Integration. Die gelingt bekanntlich nur, wenn Ankommende und Gesellschaft sich aufeinander zubewegen.

Das ist hier vorbildlich gelungen, und das zeigt auch die Ausstellung, die ich heute miteröffnen darf. „Vom Willkommen zum Ankommen“ heißt sie treffenderweise, und ist von heute an bis zum 28. April hier im Mütterzentrum, aber auch im Beckumer Rathaus und überall in der Beckumer Innenstadt in den Geschäften zu sehen.

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Zeichen gegen Fremdenhass und Rassismus

Im Foyer am Standort Ennigerloh der Interkommunalen Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum enthüllten am Dr. Rudolf Grothues, Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Beckum, Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf, und der letzte Leiter der Anne-Frank-Schule, Klaus Hölscher, das Anne-Frank-Relief (Foto: T. Junker)

Die Glocke vom 08.07.18: Till Junker

Ennigerloh (gl). Kaum ein Name ist so stark mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust verbunden wie der des jüdischen Mädchens Anne Frank, das kurz vor Kriegsende den Nationalsozialisten zum Opfer fiel. Das Anne-Frank-Relief „Sie hassen mich ohne Grund“ von der in Ennigerloh geborenen Bildhauerin Hilde Schürk-Frisch setzt auch 73 Jahre danach ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und für Toleranz. Seit Freitag hängt es im Foyer der Gesamtschule in Ennigerloh-Neubeckum.

Lange Zeit war es im Foyer der im vergangenen Jahr ausgelaufenen Anne-Frank-Schule zu sehen. An diesem Standort steht heute die Gesamtschule. Im Zuge der umfangreichen Baumaßnahmen war das Relief demontiert und im Rathaus deponiert worden. Nach dem Abschluss der Arbeiten ist das Relief nun an seinen früheren Ort zurückgekehrt und hängt nur wenige Meter entfernt von seinem damaligen Platz.

Das Relief sei begleitendes Element im Alltag der Hauptschule und ständig mahnender Wegweiser gewesen, das Geschehene nicht zu vergessen, sagte Bürgermeister Berthold Lülf am Freitag bei der feierlichen Enthüllung des Kunstwerks vor ehemaligen Lehrern sowie Vertretern aus Verwaltung und Politik. Es solle auch bei nachfolgenden Schülergenerationen das stetige Bewusstsein für Verantwortung, Courage und Toleranz und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit schärfen.

Auf Initiative des damaligen Leiters der Anne-Frank-Schule, Walter Tillmann, und mit finanzieller Unterstützung von Ennigerloher Firmen war das Relief von Bildhauerin Hilde Schürk- Frisch geschaffen und zwei Jahre nach der Namensgebungsfeier 1989 in der Hauptschule aufgehängt worden. „Der Name Anne-Frank-Schule war uns jahrzehntelang Programm“, sagte Antoni- us Boes, der im Namen der ehemaligen Lehrer der Hauptschule sprach. Die Rückkehr des Reliefs könnte keinen aktuelleren Zeitpunkt finden. „Europa hat erneut gegen unselige Ideen zu kämpfen, von denen wir glaubten, sie erstickt zu haben.“

Vom Lehrerkollegium der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum war aus Krankheitsgründen und wegen Stundenplanberatungen niemand anwesend. Im Namen von Schulleiterin Ellen Greiwe erklärte Berthold Lülf, dass die Gesamtschule eine Schule mit Courage und gegen Rassismus sei. „Wir werden das Gedenken Anne Franks als Opfer des NS-Terrors aufrechterhalten, um dem in unserer Gesellschaft leider latenten Rassismus entgegenzuwirken.“

Tischtennis-Turnier für Flüchtlinge, AK Asyl der Pfarrgemeinde St. Stephanus

Lieber Heinz Jürgen Meyer, lieber Matthias Michalczyk,

verehrte Mitwirkende im Arbeitskreis Asyl der Pfarrgemeinde St. Stephanus,

liebe Sportlerinnenund Sportler, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Ich freue mich über die Ausrichtung dieses Tischtenis-Turnieres. Mit dabei sind bestimmt richtige Tischtennis-Talente ebenso wie Tisch-Tennis-Anfänger.

Sport ist bei der Integration ein wahrer Türöffner, denn im Sport findet man schnell eine gemeinsame Sprache, auch wenn man die jeweils andere Muttersprache nicht beherrscht. Beim Sport geht es um Fairness, Einsatzfreude, Können, Bewegung und natürlich Auspowern und Schweiß. Und das ist in allen Sprachen gleich. Und natürlich geht es dabei auch um Spaß und Glück! Denn, ob der Ball ein fieser Netzroller wird oder an der Kante abprallt und somit kaum zu kriegen ist, das hat viel mit Glück zu tun.
Ich wünsche davon den Teilnehmenden eine ganze Menge. Und Spaß macht Mitmachen wie Zuschauen sowieso!

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