{"id":595,"date":"2019-05-19T11:00:30","date_gmt":"2019-05-19T11:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/?p=595"},"modified":"2019-05-21T20:27:17","modified_gmt":"2019-05-21T20:27:17","slug":"flora-et-labora-im-stadtmuseum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/?p=595","title":{"rendered":"\u201eFlora et Labora\u201c im Stadtmuseum"},"content":{"rendered":"\n<p>Verehrter Herr&nbsp;Henkel,<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr geehrter Herr Dr. Gesing!<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich begr\u00fc\u00dfe Sie alle ganz herzlich auf der Vernissage zur neuen Sonderausstellung, die dem K\u00fcnstler Werner Henkel und seiner Ausstellung mit dem blumigen Titel \u201eFlora et Labora\u201c gewidmet ist. Ihnen allen, besonders dem hier anwesenden K\u00fcnstler, ein herzliches willkommen!<\/p>\n\n\n\n<p>Was bekommen wir hier von heute und noch bis zum 14. Juli zu sehen? Der Titel \u2013 eine Abwandlung des bekannten Ausspruchs \u201eOra et labora \u2013 Bete und Arbeite\u201c \u2013 zeigt ja schon deutlich an, womit der K\u00fcnstler Werner Henkel \u00fcberwiegend&nbsp;arbeitet, n\u00e4mlich mit allem, was ihm die&nbsp;Florabietet. Sein Material ist ganz \u00fcberwiegend die Natur selbst.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wir sehen Scherenschnitte aus Maisbl\u00e4ttern, Skulpturen aus Bananen- oder Orangenschalen oder aus Getreidest\u00e4ngeln, Bilder aus Weintraubenstilen, die wie asiatische Schriftzeichen daher kommen, Bilder von \u00c4sten heimischer B\u00e4ume, die eine eigene Sprache sprechen, Abdrucke getrockneter Pflanzen \u2026 keine noch so winzige Struktur, kein \u00dcberbleibsel, keine Faser ist vor Werner Henkel sicher.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was er daraus macht ist so vielf\u00e4ltig wie eindrucksvoll. Er gestaltet die kleinen und gr\u00f6\u00dferen Naturgaben um, erweckt ihre Sch\u00f6nheit neu, formt sie neu zu Skulpturen und Bildern von beachtlicher Anmut.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Schmetterlingsfl\u00fcgeln werden Blumen, aus flachen Bl\u00e4ttern in ihrer Vielzahl und vom K\u00fcnstler in eine neue Ordnung gebracht spannende Gebilde. Und manchmal werden auch menschengemachte Kunstwerke zu neuen umgestaltet, etwa wenn alte Schallplatten zu Singv\u00f6geln werden.&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<p>Werner Henkel f\u00fchrt die Betrachterinnen und Betrachter seiner Werke neu an die Natur heran, es&nbsp;arbeitetunmittelbar in uns, um auf den Titel der Ausstellung zur\u00fcckzukommen: Und wenn es zun\u00e4chst darum geht, das Material zu ergr\u00fcnden, aus dem das Werk besteht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Lieber Herr Henkel, meine sehr geehrten Damen und Herren, die professionelle und ausf\u00fchrliche Einf\u00fchrung in die Ausstellung \u00fcberlasse ich wie immer Herrn Dr. Gesing.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich freue mich, dass wir sie in Beckum zeigen k\u00f6nnen. Ein herzliches Dankesch\u00f6n gilt Herrn Dr. Gesing und seinem bew\u00e4hrten Team f\u00fcr den Aufbau.<\/p>\n\n\n\n<p>Verehrter Herr Henkel, ich w\u00fcnsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Ausstellung in unserem sch\u00f6nen Stadtmuseum! Flora et labora, ich sag\u2018s jetzt nicht durch die Blume, ist eine rundum sehenswerte Schau! Ich hoffe, dass m\u00f6glichst viele Beckumerinnen und Beckumer und unsere ausw\u00e4rtigen G\u00e4ste den Weg hierherfinden!<\/p>\n\n\n\n<p>Allen Anwesenden w\u00fcnsche ich noch eine sch\u00f6ne Vernissage!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verehrter Herr&nbsp;Henkel, Sehr geehrter Herr Dr. Gesing! Liebe Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber! Ich begr\u00fc\u00dfe Sie alle ganz herzlich auf der Vernissage zur neuen Sonderausstellung, die dem K\u00fcnstler Werner Henkel und seiner Ausstellung mit dem blumigen Titel \u201eFlora et Labora\u201c gewidmet ist. Ihnen allen, besonders dem hier anwesenden K\u00fcnstler, ein herzliches willkommen! Was bekommen wir hier von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":602,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-595","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kunst-kultur"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=595"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/595\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":603,"href":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/595\/revisions\/603"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/602"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/rudolf-grothues.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}